Indulor Chemie GmbH
Bernd Kosmala - Techn. Repräsentant für den Bereich Druckfarben/OPV der Firma:
Indulor Chemie GmbH - Spezialist für makromolekulare Chemie Indulor Chemie GmbH
Styrolacrylat Festharze
Dispersionen
Hydrosole
kationische Polymere
Additive
Die Gründung der Firma Indulor Chemie durch Erwin Fengler datiert in die späten 70er Jahre. Seine ersten Erfahrungen im Aufbau einer Polymerisationsanlage und den in der Polymerisation liegenden Möglichkeiten faszinierten ihn, so daß er 1978 den Schritt in die Selbständigkeit wagte. Er suchte und fand, ohne nennenswertes Eigenkapital ausgestattet, in Saarlouis “den einsamen Reaktor” der vor dem Abbau stand. Dieser Reaktor war Startpunkt der Eigenentwicklung von vielen Produkten, die teils auch heute noch verkauft werden.
Dort im Saarland standen 10 Jahre später (1988) 3 Reaktoren und der Gedanke zu einer völlig neuen, modernen Fabrik wurde umgesetzt. So entstand in der Nähe von Osnabrück das Werk in Bramsche-Hesepe mit 5 Reaktoren und einer Kapazität für Emulsionspolymerisate von ca. 15.000 jatos.
Wieder 10 Jahre später (1998) wurde das zweite, größere Werk mit einer Kapazität von ca. 25.000 jatos im Chemiepark in Bitterfeld fertiggestellt.
Auf dem großzügigen Bitterfelder Betriebsgelände wurde 2001/02 ein weiterer Neubau zur kontinuierlichen Produktion von Festharzen installiert. Dessen ursprünglich ca. 10.000 jatos umfassende Kapazität wurde 2007 um eine zweite Produktionslinie erweitert, so daß die aktuelle (2009) Festharzkapazität ca. 20.000 t p.a. beträgt. Mit diesen Harzen werden Druckfarben- und OPV-Hersteller in aller Welt beliefert.
Das Gesamtlieferprogramm der Indulor Chemie umfaßt Festharze, Dispersionen, Hydrosole, Lösungspolymere in organischen Lösemitteln, kationische Polymere und Additive wie Dispergierhilfsmittel und Verdicker. Die hauptsächlich zu Grunde liegenden Monomeren sind diverse Vinylester, Acryl- und Methacrylsäureester sowie Monostyrol. Indulor produziert keine Ethylen- oder Butadien-Druckpolymerisate.
Die Umsatzmajorität liegt heute eindeutig bei Bindemitteln für die Druckfarben- und OPV-Herstellung. Die bekanntesten der dort verwendeten Indulor-Produkte tragen die geschützten Handelsnamen Indurez (Festharze) und Induprint (Dispersionen/Hydrosole).
Unter den ebenfalls geschützten Handelsnamen Makrovil (Dispersionen), Indunal (Additive) und Induquat (kat. Polymere) sind Indulorprodukte besonders auch in der Lackindustrie (Holzbeschichtungen und Dekore), Klebstoffindustrie und Papierveredlung bekannt.
Details zum kompletten Lieferprogramm, sowie technischer Service und Equipment findet sich auf der Homepage unter www.indulor.de.
